Willkommen im Museum Wustrow!

Saisonbeginn zum internationalen Museumstag

Am Sonntag, den 17. Mai 2026 findet wieder der Internationale Museumstag statt. Dieses Tag wollen wir nutzen, um in die diesjährige Ausstellungssaison zu starten.
Das Museum öffnet seine Türen anlässlich dieses Datums um 14:00 Uhr seine Türen für alle interessierten Gäste.

Neben unseren Dauerausstellungen gibt es auch wieder aktuelle Wechselausstellungen. Eine Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des Radios. Hierbei wird auf die technische Entwicklung und auf die gesellschaftlichen Auswirkungen des Mediums eingegangen.
Eine andere gibt einen Eindruck über wichtige Einrichtungen der Eisenbahn und deren Geschichte. Hier kann beispielsweise ein Modell der Dömitzer Eisenbahnbrücke bestaunt werden.
Schließlich gibt es eine Ausstellung zur innerdeutschen Grenze, die auch eine Fluchtgeschichte erzählt.

Kommen Sie also gern vorbei und besuchen uns im Museum.

Dauerausstellung: Warenwelten

Die historisch-ländliche Warenwelt in drei Läden

Reklameschilder aus alten Zeiten und zahlreiche Waren, von einfachen Haushaltsgegenständen und Kurzwaren bis zu Kaffeemaschinen und Original-Kassen, bieten einen einzigartig authentischen Einblick in den Einkaufsalltag vergangener Tage.

Ein Colonialwarenladen, ein Kurzwarenladen und ein DDR-Konsum stellen mit ihren vielen hundert Exponaten und dem originalen Mobiliar ein historisches Kleinod dar, das bei jedem Besuch immer wieder aufs neue zu einer Zeitreise einlädt.

Die Dauerausstellung Warenwelten befindet sich separiert im Obergeschoss des Museums und kann unabhängig von den jeweils aktuellen Ausstellungen innerhalb der normalen Öffnungszeiten besichtigt werden.


Rückblick: Verabschiedung von Elke Meyer-Hoos aus dem Vorstand des Museumsvereins

Ein Rückblick auf das Sommerfest 2022 und ein Abschied aus dem Vorstand des Trägervereins

Nach zwei Pandemiejahren konnte wieder gefeiert werden: Das Museum lud am 14. August 2022 zum Sommerfest ein.

Unter der Leitung Bob Romanowskis spielte die Gruppe Juanita Laló & Friends aus Berlin vor einem erfreulich großen Publikum.

Zu diesem Anlass wurde auch Elke Meyer-Hoos aus dem Vorstand des Museumsvereins verabschiedet. Die Mitgründerin des Vereins und dessen langjährige Mitarbeiterin und Vorsitzende wurde vom Vorstand des Vereins, von Stadt und Landkreis sowie Wegbegleitern für ihre Verdienste um das Museum gewürdigt.

Die ehemalige Vorsitzende Elke Meyer-Hoos schaut aus einem Fenster des Museums

Publikation: Das Kalthaus von Güstritz

Entwicklungen gesellschaftlichen Lebens und Formen der Gemeinschaft in einem wendländischen Dorf, 1920-2020

Der 7. Band der Wustrower Museumsschriften zur Zeitgeschichte dokumentiert das jüngste sozial-historische Projekt von Elke Meyer-Hoos.

Das Güstritz-Projekt untersucht und bewahrt das Gedächtnis eines exemplarischen wendländischen Rundlingsdorfes über 100 Jahre hinweg in Bild und Ton und ist zugleich ein Beispiel für die etablierte Forschungsrichtung der Oral History.

Begleitet von zahlreichen Bildern und auf Grundlage rund 30 transkribierter Interviews mit den Dorfbewohnern beleuchtet das Werk die frühe Dorfgeschichte, Landwirtschaft und Leben in den Familien, die Veränderungen durch die Industrialisierung ab 1900 und die politischen Entwicklungen nach dem Ersten Weltkrieg bis heute.

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Publikation: Kali und Leinen

Industrialisierungsansätze im Raum Wustrow 1874 bis 1928

Dieses von U. Brohm und E. Meyer-Hoos herausgegebene Werk widmet sich einem bislang nur wenig bekannten Kapitel niedersächsischer Industriegeschichte: Der Kali- und Leinenindustrie.

In fünf Beiträgen wird die Geschichte der beiden Industriezweige und die Folgen für den Standort Wustrow plastisch dargestellt; ebenso werden die Industrieansiedlungen nach 1933 in dem bis heute strukturschwachen Gebiet des Landkreises Lüchow-Dannenberg und die industrielle Entwicklung im benachbarten Kreis Salzwedel geschildert.

Eine hochinteressante Fallstudie eines Industrialisierungsversuches auf dem Lande, die einen guten Vergleich mit anderen Regionen Niedersachsens zulässt und auch die Zukunft heutiger Projekte einzuschätzen hilft.